Nominationen




1. Hochbau



Tragkonstruktion und Baugrube Musée d‘Ethnographie

Ingenieure:

Weber + Brönnimann AG, Bern

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Dr. Hanspeter Kaiser, Dominique Weber


Dank enger Zusammenarbeit zwischen Architekt und Bauingenieur, und zwar schon in der Wettbewerbsphase, konnte ein nicht alltägliches Tragsystem aus Spannbeton entwickelt werden, das den architektonischen Entwurf massgeblich geprägt hat. Moderne Berechnungssoftware, gepaart mit viel Erfahrung und konstruktivem Gespür liessen ein so gewagtes, aber trotzdem sehr robustes Tragwerk überhaupt zu.


Kaeng Krachan Elefantenpark, Zoo Zürich

Ingenieure:

Walt+Galmarini AG, Zürich

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Wolfram Kübler


Im Zoo Zürich sollte ein Elefantenpark gebaut werden, der durch die Konstruktion und die Landschaftsgestaltung den natürlichen Lebensraum von Elefanten nachbildet. Die komplexe und parametrisierte BIM-Planung wurde als repetitive und robuste Konstruktion ausgeführt. Vielfältige Anforderungen an Konstruktion, Innovation, Interdisziplinarität, Ästhetik und Nachhaltigkeit waren integral zu erfüllen.


ETH House of Natural Resources

Ingenieure:

Häring Projekt AG, Eiken

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Dr. Jan Hamm, Prof. Dr. Andrea Frangi (ETH)


An der ETH Hönggerberg wurde ein Pilothaus aus Laubholz erstellt. Das Bürogebäude wirkt als zukunftweisendes grossmassstäbliches und transdisziplinäres Forschungs- und Demonstrationsobjek tmit innovativen Bauteilen. Dank der Nutzung durch die Forscher liegen die Ergebnisse nicht nur in messbaren Grössen vor, sondern auch in subjektiven Wahrnehmungen der Nutzer, ein Mehrwert, der mit reinen Laborversuchen nicht möglich wäre.


Neuer Hauptsitz des Internationalen Basketballverbandes - FIBA

Ingenieure:

INGENI SA, Carouge

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Gabriele Guscetti, Francesco Snozzi


Das neue Gebäude kommt durch große Spannweiten zum Ausdruck, die eine Tragwerk des Typs Gebäudebrücke beinhalten. Die Fachwerkelemente sind das Ergebnis einer Überlegung über die Verdichtung eines elementaren Systems V-förmiger Fachwerke, das dann durch die Ausrichtung und räumliche Disponierung von Diagonalen auf der Grundlage der Analogie der Hauptspannungsrichtungen erfolgt.


Neues Tramdepot Bern

Ingenieure:

Penzel Valier AG, Zürich

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Martin Valier


Einstellhalle mit Service- und Wartungsbereich für 28 Trams, Erweiterbarkeit auf 56 Trams, Werkstattausbau, Brücke über die A6. Mit ihrer einfachen Form gelingt es, die von Innen wirkenden Ansprüche hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Organisation und die von Aussen gegebenen Zwänge des knappen, schiefwinkligen Perimeters aufzunehmen und in eine prägnante Form zu übersetzen.

Das äussere Erscheinungsbild der Halle wird geprägtdurch die Leichtigkeit der Glas-Aluminiumhülle. Das aus Linien und Streben zusammengesetzte Tragwerk wird von einer metallisch-gläsernen Hülle überspannt, die dem Bauwerk einen plastischen Ausdruck verleiht.


2. Grund-, Tief- und Infrastrukturbau



Die Entwicklung von dauerhaften Boden- und Felsankern

Ingenieure:

Dr. Vollenweider AG, Zürich

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Ueli von Matt


Ueli von Matt, Dr. Vollenweider AG, hat seine Vision „Entwicklung von dauerhaften Ankersystemen" umgesetzt. Durch sein Flair für die Analyse von technischen Sachverhalten, gekoppelt mit effektiven Lösungsansätzen und steter Bemühung zur Qualitätssicherung und Entwicklung der Normen, leistete er einen unverzichtbaren Beitrag zu sicheren und dauerhaften Ankersystemen.


Neue Hergiswaldbrücke

Ingenieure:

Fürst Laffranchi Bauingenieure GmbH, Aarwangen

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Dr. Armand Fürst, Jürg Vögeli


Die neue Hergiswaldbrücke ist eine einfeldrige, unterspannte Brücke in Holz-Beton-Verbundbauweise. Ihre Form und Materialisierung stehen im Dialog mit dem Druckbogen der benachbarten, alten Holzbrücke. Sie übernimmt mit den heutigen, technischen Möglichkeiten des Holzbaus die Einwirkungen aus dem Strassenverkehr uneingeschränkt, während die alte Brücke wieder den Fussgängern dient.


Murgangsperre Hüpach, Oberwil im Simmental

Ingenieure:

Emch + Berger AG, Bern

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Dr. Guido Lauber, Lisa Stieglitz


Der Dorfkern von Oberwil sollte durch eine Sperre vor Murgängen geschützt werden. Weil dieses mitten in einer faszinierenden Berglandschaft steht, musste es eine möglichst leichte (Transporte), unscheinbare (Landschaftsbild) und günstige (Finanzen Berggemeinde) Konstruktion sein.

Mit einem ausgefeilten Tragsystem nach dem Vorbild einer Hängebrücke, konnten die hoch gesteckten Ziele erreicht werden.


AlpTransit Viadotto Lugano-Bellinzona

Ingenieure:

Consorzio Ingegneri Piano di Magadino (CIPM), Biasca

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Augusto Filippini, Raffaele Filippini, Dr. Pietro Brenni


Um den Ceneri-Basistunnel an die bestehende Bahnlinie Richtung Bellinzona anzuschliessen, wurde der 1 km lange Viadukt Lugano-Bellinzona realisiert. Innovative Lösungen wurden umgesetzt, um den gestalterischen, bahnbetrieblichen und landschaftsbedingten sowie geologischen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. Das Bauwerk zeichnet sich dementsprechend als Bestandteil des AlpTransit-Projektes nicht nur dank seinem gesellschaftlichen Wert, sondern auch wegen der herausragenden interdisziplinären Ingenieur- und Architektenleistung aus.


Durchmesserlinie Zürich – Bahnhof Löwenstrasse

Ingenieure:

Ingenieurgemeinschaft ZALO, Pöyry Schweiz AG, Zürich und Basler & Hofmann

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Martin O. Bachmann, Peter Kübler


In einem mutigen Schritt entschied sich das Zürcher Stimmvolk im Jahr 1999 zum Bau eines neuen Durchgangbahnhofs. Bereits im Juni 2014 konnte das Jahrhundertbauwerk feierlich eröffnet werden. Nur durch das reibungslose Zusammenspiel aller beteiligten Akteure war es möglich ein solch bautechnisch komplexes Projekt im Kosten- und Terminrahmen zu planen und zu realisieren.


3. Industrie (Keine Nominationen)


4. Energie



Energiezentrale Forsthaus, Bern

Ingenieure:

TBF + Partner AG, Zürich

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Joachim Rutz, Markus Wieduwilt


Die Energiezentrale Forsthaus von Energie Wasser Bern kombiniert eine Kehrichtverwertungsanlage, ein Holzheiz- und ein Gas-Kombikraftwerk, um die Verwertung des Kehrichts und die Versorgung von Bern mit Fernwärme, Dampf und Strom zu gewährleisten.

TBF + Partner AG wurde mit der Gesamtprojektleitung sowie der Projektierung und Ausführungsüberwachung der Verfahrens- und Elektrotechnik beauftragt.


Hydraulischer Abgleich

Ingenieure:

Humbert-Keller-Maillard-Reynaud

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Dr. Lucien Keller


In einer nicht abgeglichenen Heizanlage, besonders nach Verbesserung der Gebäudehülle, wird thermische und elektrische Energie vergeudet und der Komfort ist nicht optimal. Um dies zu verbessern, haben wir:

  • durch Vorführungen überzeugt
  • eine für die Praxis ausgerichtete Software entwickelt
  • Kurse organisiert und Fachleuten ausgebildet
  • Gesetzesmassnahmen vorgeschlagen


Neubau Swisscom Businesspark, Ittigen

Ingenieure:

Ernst Basler + Partner, Zürich

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Martin Meier


Ein Leuchtturmprojekt, geplant und gebaut nach den Grundsätzen einer nachhaltigen Bauweise nach MINERGIE-P-ECO. Der Neubau Businesspark Ittigen bietet über 2000 Swisscom Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen und maximale Nutzungsflexibilität. Erreicht werden konnten diese hohen Ziele nur durch ein innovatives Gesamtkonzept und höchster Energieeffizienz in allen Bereichen.


5. Engineering / Gebäudetechnik



Fiber in the Building

Ingenieure:

HHM Zürich AG, Zürich

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Pascal Bohni, Daniel Scheidegger, Patrick von Briel


Die Zeiten der klassischen UKV-Verkabelung sind vorbei. Die attributlose Punkt-Punkt-Verbindung hat ausgedient und wird vermehrt durch intelligente Vernetzungslösungen ersetzt. Die Fiber in the Building-Lösung stellt einen Fortschritt betreffend Technologie, Ökologie und Flexibilität dar und weist mit einem Managed Service den datentechnischen Weg für sämtliche zukünftige digitale Anforderungen.


Neubau Swisscom Businesspark, Ittigen

Ingenieure:

Ernst Basler + Partner, Zürich

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Martin Meier


Ein Leuchtturmprojekt, geplant und gebaut nach den Grundsätzen einer nachhaltigen Bauweise nach MINERGIE-P-ECO. Der Neubau Businesspark Ittigen bietet über 2000 Swisscom Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen und maximale Nutzungsflexibilität. Erreicht werden konnten diese hohen Ziele nur durch ein innovatives Gesamtkonzept und höchster Energieeffizienz in allen Bereichen.


Vom Altbau zum vernetzten Plusenergiehaus

Ingenieure:

Hochschule Luzern – T&A, Horw

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Prof. Matthias Sulzer, Diego Hangartner


Der Altbau aus den 30er Jahren in Schaffhausen wurde in Etappen während drei Jahren komplett saniert und in ein Plusenergiehaus überführt. Die positive Plusenergiebilanz auf Stufe Primärenergie wird durch eine effiziente Gebäudehülle, hybride PV und Brennstoffzellle erreicht. Das EFH liefert im Sommer wie auch im Winter Strom und kann netzdienlich betrieben werden.


6. Young Professionals



Fiber in the Building

Ingenieure:

HHM Zürich AG, Zürich

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Pascal Bohni, Daniel Scheidegger, Patrick von Briel


Die Zeiten der klassischen UKV-Verkabelung sind vorbei. Die attributlose Punkt-Punkt-Verbindung hat ausgedient und wird vermehrt durch intelligente Vernetzungslösungen ersetzt. Die Fiber in the Building-Lösung stellt einen Fortschritt betreffend Technologie, Ökologie und Flexibilität dar und weist mit einem Managed Service den datentechnischen Weg für sämtliche zukünftige digitale Anforderungen.


Blattenbrückeüber die Kleine Emme

Ingenieure:

Synaxis AG Zürich, Zürich

Projektleitende/r Ingenieur/e:
Maurice Mühlemann


Die alte Betonbrücke über die Kleine Emme war in schlechtem Zustand und genügte mit 40m Spannweite dem Flussprofil nicht mehr. Die neue Strassenbrücke wurde an gleicher Lage mit einer Spannweite von rund 60m realisiert. Die Haupttragstruktur besteht aus einem doppelten Hängewerk in Verbundbauweise. Die Fahrbahnplatte ist als Verbundplatte mit untenliegenden Stahlträgern konzipiert.


7. Schulen



Lernen am Projekt LAP 3 „Kein Ding ohne Ing."

Ingenieure:

A. Aegerter & Dr. O. Bosshardt AG, Basel

Projektleiter:
Thomas Suter


Wir motivieren Schülerinnen und Schüler für den interessanten Ingenieurberuf.

Im Rahmen des Angebotes Lernen am Projekt LAP 3 des Kirschgarten-Gymnasiums Basel–Stadt engagiert sich Aegerter & Bosshardt AG seit 2011 unter dem Titel „Kein Ding ohne Ing." mit aktuellen Aufgabenstellungen im Infrastrukturbau.


Talenta: TSS-Kurse

Projekteingabe:

Schule Talenta, Zürich

Projektleiter:
Xaver Heer, Dr. Jean-Jacques Bertschi


Seit 1998 ist die Schule Talenta für hochbegabte Kindervon 5 bis 12 bekannt für die naturwissenschaftlichen Projekte. Diese Erfahrungen mit 250 Kids bewähren sich seit 2007 als TSS bei Kids aus Regelklassen (ein Halbtag pro Woche). Faszinierende Effekte: frühes Denken in nat. wiss. Kategorien, planvolles und präzises Handeln; Einflüsse bis hin zur Berufswahl.


KIDSinfo

Projekteingabe:

Schweizerische Vereinigung der Ingenieurinnen (SVIN)

Projektleiterinnen:
Dr. Souad Sellami, Dr. Ira Nagel, Brigitte Manz-Brunner


KIDSinfo ist ein Projekt der Schweizerischen Vereinigung der Ingenieurinnen (SVIN) im Bereich Nachwuchsförderung in Ingenieurberufen. Primarschulen werden Präsentationen angeboten, welche von Frauen in technischen Berufen durchgeführt werden. Das Ziel ist Kindern im frühen Schulalter ein positives, geschlechtsneutrales Image der MINT Berufe und ein attraktives Berufsbild zu vermitteln.

 




Veranstalter




Trägerverbände








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